Konrad I von Heiligenberg

Konrad I von Heiligenberg

männlich


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  • Name Konrad I von Heiligenberg  [1]
    Geschlecht männlich
    Info Ort Heiligenberg, Baden-Württemberg, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Heiligenberg ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Bodenseekreis in Deutschland 
    • Auf Teilen des Gemeindegebiets wurden Besiedelungsspuren aus der Steinzeit gefunden. Christianisiert wurde das Dorf um 600 durch St. Gallus. Es ist unklar, ob der Name Heiligenberg aus dieser Zeit stammt oder schon in vorchristlicher Zeit eine lokale Kultstätte bezeichnete.
      Im Jahre 1083 wurde der Ort als Mons Sanctus erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert errichteten die Linzgauer Landgrafen hier eine Burg, die dann Sitz der Grafen von Heiligenberg bzw. Werdenberg-Heiligenberg war.
      Diese ging 1535 in den Besitz des Fürstenhauses Fürstenberg über und wurde zum prachtvollen Schloss Heiligenberg umgebaut. Es ist bis heute im Besitz dieser Familie. Heiligenberg ist Sommersitz des Oberhaupts der Familie zu Fürstenberg.[4] Auf Heiligenberger Gemarkung befindet sich außerdem der Burgrest Alt-Heiligenberg. Den Namen Heiligenberg trug auch das ehemalige Bezirksamt von 1824 bis 1849.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Heiligenberg_(Bodenseekreis)
    Erwähnt / Bezeugt 1083-1092 
    Personen-Kennung I61065  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 30 Dez 2025

    Vater Heinrich I von Heiligenberg
    Familien-Kennung F30520  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Heinrich II von Heiligenberg
    Familien-Kennung F30519  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Dez 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Heiligenberg - Wappen
    von Heiligenberg - Wappen
    Stammwappen der Grafen von Heiligenberg

    Das Wappen zeigt in Silber einen schrägrechten schwarzen Stufenbalken („Heiligenberger Stiege“), auf dem Helm ein goldener Brackenrumpf mit dem Schildbild auf dem Ohr

    Bild: Wikipedia; Autor unbekannt - foerderkreis-heimatkunde
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Heiligenberg

      Grafschaft Heiligenberg

      Die Grafschaft Heiligenberg war eine Grafschaft am nordwestlichen Ufer des Bodensees. Residenz war das Schloss Heiligenberg.

      Geschichte
      Die Grafschaft entstand aus der frühmittelalterlichen Grafschaft Linzgau, die im Jahr 1135 die Grafen von Heiligenberg erhielten. Von diesen ging sie 1277 an die Grafen von Werdenberg und 1535 an die Fürstenberger. Im Lauf des Mittelalters ging der Name des Grafensitzes Heiligenberg auf die ganze Grafschaft über, so dass der Name Linzgau durch den Begriff Grafschaft Heiligenberg verdrängt wurde.

      Der Umfang im Mittelalter wird zum Beispiel in einem Lehnsbrief König Wenzels von 1382 für Graf Albrecht von Werdenberg beschrieben: Die Grenze verlief von der Rheinbrücke beim Kloster Petershausen (Stadt Konstanz), zur Linde in Dingelsdorf, über den See nach Ludwigshafen, von dort über Nesselwangen zum Grauen Stein an der Landstraße zwischen Ruhestetten und Aach-Linz. Weiter von einer Mühle bei Pfullendorf über einen Grenzstein bei Ostrach und den Brunnen von Riedhausen in die Schussen bei Berg. Von dort bilden Schussen und Bodensee die Grenze bis zurück nach Petershausen.

      Die jeweiligen Grafen von Heiligenberg besaßen nur in einem kleinen Teil ihrer Grafschaft die Grundherrschaft mit dem Niedergericht. Dagegen übten sie bis ins 18. Jahrhundert in ihrer Grafschaft die hohe Gerichtsbarkeit aus, abgesehen von den freien Reichsstädten Überlingen, Pfullendorf, Meersburg und Markdorf. Erst im 17. und 18. Jahrhundert verkauften sie ihre Hochgerichtsrechte über weitere Gebiete an die dort herrschenden Klöster und Städte.

      Im Zuge der Mediatisierung Anfang des 19. Jahrhunderts fiel ein Großteil der ehemaligen Grafschaft an das Großherzogtum Baden, vor allem an den späteren Landkreis Überlingen. Heute liegt das Gebiet im Bodenseekreis und im Süden des Landkreises Sigmaringen.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 298.