| Notizen |
- Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017265/2012-04-04/
Johann AntonTillier
* 1494/1500, ✝︎ 30.1.1562 Bern, von Bern. Sohn des Johann Rudolf, bernischen Kleinrats, Vogts von Erlach und Schultheissen von Thun, und der Antonia Techtermann. ⚭ 1) (Vorname unbekannt) Schaller, 2) 1536 Barbara Hübschi, Tochter des Lienhard Hübschi, 3) 1542 Catharina von Diesbach, Tochter des Rudolf, bernischen Kleinrats und Vogts von Grandson, Witwe des Jakob Stölli, Vogts. 1525 bernischer Grossrat, 1529 Schultheiss von Burgdorf, 1533 Gubernator von Aigle, 1536 Kleinrat, 1536 Landvogt von Avenches, 1540 Venner zum Roten Löwen (heute Mittellöwen), 1541 Landvogt von Lausanne, 1548 Venner, 1552 Deutschsäckelmeister, 1560 Bauherr. Johann Anton Tillier stiftete ein Stipendium für angehende Theologen der Berner Akademie. Wegen seiner Dienste für Österreich und die spanische Krone wurde er von Kaiser Karl V. geadelt.
Version vom: 04.04.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried
- Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)
Tillier (Patrizierfamilie)
Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.
Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.
|