| Notizen |
- Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017266/2012-10-12/
Johann AntonTillier
* 1528 Bern, ✝︎ 1598 Bern, reformiert, von Bern. Sohn des Johann Anton und der Barbara Hübschi. ⚭ 1555 Ursula Nägeli, Tochter des Hans Franz Nägeli. 1555 bernischer Grossrat, 1556 Sechzehner und Schultheiss von Burgdorf, 1560 Bauherr, 1564, 1570, 1575, 1577, 1578 und 1579 Zeugherr, 1562-1567 Vogt des Pays de Gex, 1568-1589 Kleinrat, 1590 Ausschluss wegen Ehebruchs, 1592 wieder aufgenommen. 1568 und 1592 Heimlicher, 1576 Böspfenniger, 1579-1589 Welschsäckelmeister. Johann Anton Tillier kaufte 1580 das Landgut Treytorrens (Payerne) aus dem Nachlass seines Schwiegervaters.
Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried
- Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)
Tillier (Patrizierfamilie)
Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.
Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.
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