| Notizen |
- Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017270/2012-10-12/
Johann RudolfTillier
♒︎ 30.4.1629 Bern, ✝︎ 6.5.1695 Bern, reformiert, von Bern. Sohn des Johann Anton und der Magdalena Zehender. ⚭ 1646 Elisabeth Thellung, Tochter des Abraham, fürstbischöflichen Schaffners und Meiers in Biel. Schwager von Friedrich von Luternau und Johann Heinrich Thellung de Courtelary. 1651 bernischer Grossrat, 1655 Ohmgeltner, 1657 Vogt von Interlaken, 1674 Schultheiss von Thun. 1681 übernahm Johann Rudolf Tillier den Sitz im Kleinen Rat, den sein Vater aufgegeben hatte. 1687 wurde er Deutschsäckelmeister. Tillier vermehrte das Tillierstipendium mit einem Legat und besass ein Haus an der unteren Junkerngasse in Bern.
Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried
- Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)
Tillier (Patrizierfamilie)
Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.
Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.
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