| Notizen |
- Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017267/2012-10-12/
Johann AntonTillier
♒︎ 2.3.1705 Bern, ✝︎ 8.2.1771 Bern, reformiert, von Bern. Sohn des Johann Anton. ⚭ 1728 Julia Katharina May, Tochter des Gabriel von May. Offizier in holländischen Diensten, 1735 Hauptmann und 1746 Oberstleutnant. 1734 Grossrat, 1749 Kleinrat und Deutschsäckelmeister, 1754-1771 Berner Schultheiss. Johann Anton Tillier war ein angesehener Staatsrechtler und Diplomat, der mit Voltaire in Briefkontakt stand. Er besass unter anderem Güter in Deisswil (Gemeinde Stettlen) und Villette (Lavaux) sowie das Haus an der Junkerngasse 41 in Bern.
Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried
- Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)
Tillier (Patrizierfamilie)
Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.
Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.
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