Fürst Otto III. von Braunschweig-Lüneburg (Welfen)

Fürst Otto III. von Braunschweig-Lüneburg (Welfen)

männlich 1296 - 1352  (56 Jahre)


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  • Name Otto III. von Braunschweig-Lüneburg (Welfen)
    Titel Fürst
    Geburt cir 1296 
    Geschlecht männlich
    Titel (genauer) 1330 bis 1352  Fürstentum Lüneburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Fürst im Fürstentum Lüneburg 
    • Das Fürstentum Lüneburg war ein reichsunmittelbares Territorium der Welfen im Heiligen Römischen Reich auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Niedersachsen. Es ging 1269 aus der Teilung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg hervor. Durch den Erwerb zahlreicher Grafschaften, Vogteien und Gerechtigkeiten im 13. und 14. Jahrhundert gelang den Lüneburger Fürsten die Bildung eines geschlossenen Herrschaftsbereiches und eine deutliche Erweiterung ihres Territoriums. Nach dem Aussterben der Lüneburger Linie der Welfen im Jahr 1369 entwickelte sich um die Nachfolge im Fürstentum der Lüneburger Erbfolgekrieg. Die Braunschweiger Linie des Welfenhauses, die nach den welfischen Hausgesetzen erbberechtigt gewesen wäre, stand den askanischen Herzögen von Wittenberg gegenüber, die inzwischen von Kaiser Karl IV. mit dem Fürstentum belehnt worden waren. 1388 wurde der Konflikt endgültig zugunsten der Welfen entschieden.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Fürstentum_Lüneburg
    Tod 19 Aug 1352 
    • Otto III. starb ohne Hinterlassung eines Erben, da sein einziger Sohn bereits als Kind in der Ilmenau ertrunken war.
    Personen-Kennung I62583  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2026

    Vater Fürst Otto II. von Braunschweig-Lüneburg (Welfen),   geb. cir 1266   gest. 10 Apr 1330 (Alter 64 Jahre)
    Mutter Mechthild (Mathilde) von Bayern (Wittelsbacher),   geb. 1275   gest. 1319 (Alter 44 Jahre)
    Eheschließung 1288 
    Familien-Kennung F5018  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Mathilde (Mechthild) von Mecklenburg,   geb. 1293   gest. 1358 (Alter 65 Jahre)
    Notizen 
    • Kinder:
      - Mathilde († 7. September 1357) ⚭ Graf Otto II. von Waldeck
      - Otto
      - Elisabeth († 20. Februar 1386)
    Kinder 
    +1. Mechthild (Mathilde) von Braunschweig-Lüneburg
    Familien-Kennung F31382  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2026

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Fürstentum Lüneburg - Wappen
    Fürstentum Lüneburg - Wappen
    Wappen des vormaligen Fürstentums Lüneburg (colors according to FIAV)

    Bild: Wikipedia
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

    Karten
    Fürstentum Lüneburg - Karte
    Fürstentum Lüneburg - Karte
    Karte des Fürstentums Lüneburg von Johannes Mellinger, 1593

    Bild: Wikipedia; Johannes Mellinger - Ämteratlas des Johannis Mellinger - https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Mellinger
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_III._(Braunschweig-Lüneburg)

      Otto III. (Braunschweig-Lüneburg)

      Otto wurde 1296 als zweitältester Sohn von Otto dem Strengen und seiner Gemahlin Mathilde von Bayern, Tochter von Ludwig dem Strengen geboren und wurde bereits 1314 von seinem Vater in die Regierungsgeschäfte eingeführt. 1330 übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder Wilhelm die Herrschaft im ungeteilten Land.

      Ein Schwerpunkt ihrer Herrschaft in den ersten Jahren war die territoriale Konsolidierung des Fürstentums. So gelang es ihnen durch den Erwerb des Dorfes Fallersleben, des Gerichts Grevenla, der Grafschaft Papenteich, Schwülper und Wettmarshagen, ihren Besitz im Raum Gifhorn deutlich zu erhöhen. Zur Finanzierung ihrer Erwerbspolitik versetzten sie zahlreiche Schlösser an ihre Dienstmannen. Ein weiterer Schwerpunkt war die politische Unterstützung der wirtschaftlich aufstrebenden Städte. Insbesondere der Lüneburger Handel profitierte von der Schiffbarmachung der Ilmenau zwischen Lüneburg und Uelzen sowie von Wirtschaftsverträgen zwischen den Lüneburger Fürsten und den Herzögen von Sachsen-Lauenburg.

      1339 schlossen Otto und sein Bruder Wilhelm mit ihrem Bruder Ludwig, dem Bischof von Minden, einen Vertrag, durch den sie in den folgenden Jahren weitgehende Herrschaftsrechte im Mindener Bistum ausüben konnten. Im Gegenzug übernahmen sie die finanzielle Versorgung Ludwigs, der sich aufgrund der desolaten Finanzlage des Bistums nicht aus diesem versorgen konnte. Ludwig verblieb als Folge dieses Vertrages nur die geistige Oberhoheit über das Bistum.