Johann I. von Westerburg (Haus Runkel)

Johann I. von Westerburg (Haus Runkel)

männlich 1332 - 1370  (38 Jahre)


Angaben zur Person    |    Medien    |    Alle

  • Name Johann I. von Westerburg (Haus Runkel)
    Geburt 1332 
    Geschlecht männlich
    Besitz Herrschaft Westerburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Herrschaft Westerburg, ein kleines Gebiet um die heutige Stadt Westerburg im Westerwald, ist 1209 erstmals urkundlich bekundet. Die dortige gleichnamige Burg, die jedoch wohl schon wesentlich früher erbaut worden war und 1192 erstmals urkundlich erwähnt ist, wurde Stammsitz der Herren von Westerburg, eines Zweigs der Herren von Runkel. 
    • Die Herren von Westerburg gehen auf das Haus Runkel zurück, das seinen Hauptsitz auf der Burg Runkel an der Lahn hatte. Nach dem Aussterben dieses älteren Zweigs traten die Westerburger Herren jedoch weitgehend in die Besitzrechte ihrer Runkeler Verwandten ein.
      Das Haus Runkel wird erstmals in einer Urkunde vom 1. April 1159 erwähnt. Damals war ein Siegfried I. von Runkel Zeuge, als die Herren von Laurenburg, das spätere Haus Nassau, die Burg Nassau als Lehen erhielten. Möglicherweise befand sich bereits damals der Herrschaftsschwerpunkt des Hauses Runkel in der Gegend von Westerburg. Darauf deutet die Tatsache hin, dass die Burg Runkel nur mit einer sehr kleinen Grundherrschaft in unmittelbarer Nähe versehen war.
      Gründung und Anfangsgeschichte
      Siegfried III. von Runkel erwarb durch seine Heirat mit einer Gräfin aus dem Hause der Leininger sowohl Westerburg als auch die Vogtei über das Stift St. Severus in Gemünden und nannte sich seither Siegfried von Runkel und von Westerburg. Zwei seiner Söhne beerbten ihn: Siegfried IV. von Runkel, der in Westerburg residierte, und Dietrich I. von Runkel, der in Runkel saß. Schon um 1250 begannen Familienstreitigkeiten, die unter Siegfrieds Enkeln spätestens im Jahre 1288 zur endgültigen Trennung der Herrschaften Runkel und Westerburg führten. Dietrichs Sohn Siegfried V. von Runkel verdrängte seinen Vetter Heinrich aus Runkel, und dieser, ein Sohn Siegfrieds IV., nannte sich fortan Heinrich II. von Westerburg. Er bekräftigte die Feindschaft durch den Bau der 1288 erstmals erwähnten Burg Schadeck auf dem Runkel gegenüberliegenden Nordufer der Lahn. Durch seine Ehe mit Agnes, Tochter des Gerlach von Limburg, gewann Heinrich auch die Herrschaft Schaumburg und ein Sechstel der Herrschaft Cleeberg.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Westerburg
    Tod 1370 
    Personen-Kennung I62591  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2026

    Familie Kunigunde von Sayn   gest. 1383
    Notizen 
    • Kinder:
      - Reinhard II. von Westerburg (* 1354; † 1421), Herr von Westerburg, ⚭ 10. Juni 1373 Gräfin Katharina von Nassau-Wiesbaden († nach 1403)
      - Johann II. von Westerburg († 1410), Herr von Westerburg, ⚭ 1396 Anastasia von Leiningen
      - Bertha (* 1356; † 1418), ⚭ 1374 Graf Walram II. von Nassau-Wiesbaden-Idstein (* 1354; † 7. November 1393)
    Kinder 
    +1. Bertha von Westerburg (Haus Runkel),   geb. 1356   gest. 24 Dez 1418 (Alter 62 Jahre)
    Familien-Kennung F31386  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2026

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Stammwappen der Herren von Westerburg
    Stammwappen der Herren von Westerburg
    Das Stammwappen der Westerburger zeigt in Rot ein durchgehendes goldenes Kreuz, bewinkelt von 20 (4× 5 (2:1:2)) goldenen Kreuzchen. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein roter oder schwarzer Flug, belegt mit einer roten Scheibe mit einem durchgehenden goldenen Kreuz, bewinkelt von je 5 (2:1:2) goldenen Kreuzchen (auch reduziert auf je eines im Winkel), oder auch ein wie der Schild bezeichneter Flug.

    Bild: Wikipedia; Adolf Matthias Hildebrandt - Eduard Brinckmeier: Genealogische Geschichte des uradeligen, reichsgräflichen und reichsfürstlichen, standesherrlichen, erlauchten Hauses Leiningen und Leiningen-Westerburg, Band 1, Braunschweig 1890, Wappentafel
    © Gemeinfrei