Ritter Werner von Rosenegg

Ritter Werner von Rosenegg

männlich - 1344


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  • Name Werner von Rosenegg  [1]
    • Die Herren von Rosenegg waren ein süddeutsches Adelsgeschlecht aus dem Hegau (heute Landkreis Konstanz), deren Stammsitz die Burg Rosenegg war, die sie im 13./14. Jahrhundert besaßen. Sie waren Ministeriale des Klosters Reichenau und starben im Mannesstamm 1480 aus, woraufhin die Herrschaft an die Grafen von Lupfen und später an das Bistum Konstanz überging. Ihr Name wird auch mit dem Stieler von Rosenegg (Briefadel im 19. Jh.) oder den Rosenberger von Rosenegg (andere Familien mit ähnlichem Namen) in Verbindung gebracht, aber die ursprünglichen Herren von Rosenegg erloschen im 15. Jahrhundert.
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Rosenegg, Hegau, Konstanz, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Burg Rosenegg ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf einem Bergkegel bei 538 m ü. NHN am Nordhang des Rosenegg, direkt hinter dem Berggasthof Burg Rosenegg in der baden-württembergischen Gemeinde Rielasingen-Worblingen im Landkreis Konstanz in Deutschland. 
    • Vermutlich wurde die Burg, eventuell von den edelfreien Herren von Twiel, in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Sie ist 1250 im Besitz der Herren von Rosenegg erwähnt und ging 1335 in den Besitz der Herren von Lupfen. Nachdem die Burg 1499 im Schweizerkrieg zerstört worden war, ging sie nach Wiederaufbau und Aussterben derer von Lupfen 1610 an das Hochstift Konstanz. 1617 wurde die Burg zur Nebenresidenz ausgebaut, die Wohngebäude wurden erhöht.
      1632 wurde die Burg durch württembergische Truppen besetzt und 1639 von Hohentwieler Truppen zerstört. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Ruine abgebrochen. Von der ehemaligen Burganlage, die über einen Bergfried mit einer Grundfläche von 6,5 mal 6,5 Meter und einer Mauerstärke von 1,5 Meter verfügte, sind noch umfangreiche Mauerreste erhalten.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rosenegg_(Hegau)
    Erwähnt / Bezeugt 1311-1335 
    Tod spätestens 1344 
    Personen-Kennung I12311  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 9 Dez 2025

    Vater Werner von Rosenegg,   geb. Datum unbekannt
    Familien-Kennung F29760  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Ritter Hans von Rosenegg
    Familien-Kennung F6165  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Aug 2018

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Die Burg Rosenegg ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf einem Bergkegel bei 538 m ü. NHN am Nordhang des Rosenegg, direkt hinter dem Berggasthof Burg Rosenegg in der baden-württembergischen Gemeinde Rielasingen-Worblingen im Landkreis Konstanz in Deutschland. - - Burg Rosenegg, Hegau, Konstanz, DE Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Rosenegg - Wappen
    Rosenegg - Wappen
    Wappen der Freiherren von Rosenegg.
    Wappen von Rielasingen in Rielasingen-Worblingen

    (Bild: Wikipedia; http://www.ngw.nl/ Converted into PNG format by User:Enslin - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019757/2009-12-10/

      von Rosenegg

      Freiherrenfamilie des 13. bis 15. Jh. Ihr Besitz lag v.a. im Hegau mit der Burg R. (heute Gem. Rielasingen-Worblingen, Baden, D), einem Reichenauer Lehen, daneben entlang des Rheins in den heutigen Kt. Schaffhausen, Thurgau, Zürich und ab dem 14. Jh. auch im Aargau. Die R. und die Frh. von Klingen erscheinen in den Quellen oft im gleichen Zusammenhang und auch die von Klingen verfügten u.a. über Streubesitz entlang des Rheins, was auf eine frühe Verbindung der beiden Fam. hinweist. Heinrich (1248-62), der erste erw. R., war 1252 an der Gründung des Klosters Feldbach beteiligt. Nachdem die Brüder Werner (1312-vor 1344) und Heinrich (1312-vor 1335) den Besitz geteilt hatten, gelangte Heinrichs Anteil über dessen Tochter an die Herren von Lupfen, die 1480 auch den übrigen Besitz erbten. Den Zenit erreichte die Fam. in der 2. Hälfte des 14. Jh. mit Johann (1346-89 erw.), der 1362 österr. Landrichter in Konstanz und 1372-76 im Thurgau war und dessen Ehe mit einer von Tengen die Herrschaft Wartenfels bei Olten in den Familienbesitz brachte. Zwei seiner mutmassl. Söhne wirkten als Äbte, Werner 1385-1402 von Reichenau und Hugo (1398-1418 erw.) 1402-18 von Einsiedeln. Heinrich (1392-1443), Hauptmann der Gesellschaft St. Jörgenschild, und Hans (1409-19 erw.) liessen sich wohl als Folge der polit. Entwicklung, wie etwa der Appenzeller Kriege 1401-29, auf Wartenfels nieder. Wirtschaftl. Druck zwang die Fam. im 15. Jh. zur Liquidation immer grösserer Teile des Besitzes. So verkaufte sie 1458 Wartenfels an die verschwägerten von Bubenberg. Mit Hans' gleichnamigem Sohn, der sich nach Stein am Rhein zurückzog, starb die Fam. 1480 aus.

      Version vom: 10.12.2009
      Autorin/Autor: Martin Leonhard

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 115.