Ritter Walter von Gachnang

Ritter Walter von Gachnang

männlich - 1371


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  • Name Walter von Gachnang
    • Erwähnt / Mentioned / Mentionné (1367)
      Starb in jungen Jahren. [1]
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1367 
    Wohnort Burg Meiersberg, Wiesendangen, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    zu Meiersberg 
    Tod tot 1371 
    • starb in jungen Jahren
    Personen-Kennung I12859  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 17 Nov 2025

    Vater Hans von Gachnang
    Familien-Kennung F6490  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Elisabeth von Wessenberg
    Kinder 
    +1. Walter von Gachnang   gest. 16/17 Jun 1405, Schlachtfeld Stoss, Gais, AR, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Familien-Kennung F6491  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 25 Okt 2018

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsWohnort - zu Meiersberg - - Burg Meiersberg, Wiesendangen, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Gachnang - Wappen
    Gachnang - Wappen
    Wappen des heutigen Gachnang, Kanton Thurgau, Schweiz.
    In Weiß ein aufrechtes rotes Einhorn.

    (Bild: Wikipedia; DidiWeidmann, Eigenes Werk - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020219/2017-05-05/

      von Gachnang

      Die G. gehörten im 13.-16. Jh. zum Thurgauer Ritteradel und standen im Dienste des Klosters Reichenau und der Gf. von Kyburg. Ihre Herkunft ist ungeklärt. So ist es auch unsicher, ob der 1163 für den Abt von Reichenau zeugende Gerung von G. zur Familie gezählt werden kann. Richtig fassbar wird diese erst in den 1240er Jahren mit B. (Berchtold?, 1241) und Walter (1248-73), die für die Kyburger zeugten. Nach dem Abgang des Hauses Kyburg trat die Familie zu einem unbekannten Zeitpunkt in österr. Dienste, erreichte dort aber nie die Stellung der benachbarten von Frauenfeld. Spätestens 1303, vermutlich aber schon in den 1290er Jahren im Zusammenhang mit der Stadtgründung, nahmen sie ihren Wohnsitz in Frauenfeld im neu erbauten sog. Gachnanger-Stock. Ihr Besitz konzentrierte sich auf das Gebiet rund um die Stadt, um G. und entlang der Thur nach Westen bis Flaach. 1330 erwarb Walter (belegt 1324-50) von den Herren von Meiersberg deren gleichnamige Burg (in der heutigen Gemeinde Wiesendangen), zu der u.a. auch der Reichenauer Meierhof in G. gehörte. Ihren wirtschaftl. und polit. Höhepunkt erreichte die Familie um 1350. Angehörige versch. Zweige sassen nun auch auf den Burgen Kefikon (1346), in der Vorburg der von Mörsberg bei Winterthur (1369-83) und 1360 sowie nach 1399 auch auf Goldenberg (Gem. Dorf). Mit Rudolf stellten die G. 1346 zu Rothenburg auch einen österr. Vogt. Ab 1370 mehrten sich jedoch die Verkäufe. Zu einem Wiederaufbau des Gachnanger-Stocks war die Familie nach dessen Zerstörung 1407 durch die Appenzeller nicht mehr in der Lage. 1417 überschrieb Hans die Burg Meiersberg mit dem zugehörigen Besitz zu G. nicht seinen Brüdern, sondern der verschwägerten Konstanzer Familie von Schienen. Während versch. Vertreter sich schon ab Mitte des 14. Jh. in den Städten niederliessen, u.a. in Diessenhofen, Winterthur, Zürich und Schaffhausen, konnte sich der Goldenberger Zweig bis Mitte des 16. Jh. halten.

      Version vom: 05.05.2017
      Autorin/Autor: Martin Leonhard

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 193.