Graf Ulrich III. von Neuenburg

Graf Ulrich III. von Neuenburg

männlich 1175 - 1225  (50 Jahre)


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  • Name Ulrich III. von Neuenburg
    Titel Graf
    Geburt cir 1175 
    Geschlecht männlich
    Französischer Name Ulrich III de Neuchâtel, dit Ulrich III de Neuchâtel-Nidau 
    Titel (genauer) Comte de Fenis, d'Aarberg et de Strassberg Seigneur d'Arconciel-Illens et de Valangin
    Co-seigneur puis co-comte de Neuchâtel 
    Besitz cir 1220  Aarberg, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Gründet die Stadt Aarberg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Aarberg 
    Tod 1225 
    Personen-Kennung I1772  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 27 Okt 2025

    Vater Graf Ulrich II. von Neuenburg,   geb. 1146, Neuchâtel, NE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1192 (Alter 46 Jahre)
    Mutter Baronin Berta (Berthe) von Grenchen (de Granges),   geb. cir 1145
    Familien-Kennung F2279  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Gräfin Gertrud von Eberstein ?
    Notizen 
    • Es ist nicht ersichtlich ob alle Kinder von Gertrud stammen oder ob etwelche der Kinder von Jolanthe sind?
    Kinder 
    +1. Graf Rudolf I. von Neuenburg-Nidau
     2. Propst Othon von Neuenburg   gest. 1245
    +3. Herr Berthold I. von Neuenburg-Strassberg   gest. 1270
     4. Henri von Neuenburg   gest. 1 Sep 1274
    +5. Ulrich IV von Neuenburg-Aarberg   gest. 20 Sep 1276/1279
    +6. Gertrud von Neuenburg
     7. von Neuenburg
     8. von Neuenburg
     9. Berta von Neuenburg
     10. Agnes von Neuenburg
    Familien-Kennung F783  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Mai 2018

    Familie 2 Jolanthe von Urach,   geb. 1188   gest. 1218 (Alter 30 Jahre)
    Eheschließung 1202 
    Familien-Kennung F5377  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Mai 2018

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBesitz - Gründet die Stadt Aarberg https://de.wikipedia.org/wiki/Aarberg - cir 1220 - Aarberg, AG, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Grafen von Neuenburg-Nidau, das auch von der Seitenlinie Strassberg geführt wurde
    Neuenburg-Nidau-Wappen
    Zürcher Wappenrolle, ca. 1340

    Blasonierung: In Rot ein schwarzer Pfahl belegt mit drei silbernen Sparren. Als Helmzier auf dem Topfhelm ein Spitzhut in den Farben des Wappens mit einem grünen Federbusch. Die Helmdecken sind aussen rot, innen schwarz.

    (Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Züricher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D29239.php

      Ulrich III. von Neuenburg

      Erw. ab 1182, ✝︎ 1226 . Sohn des Ulrich II., Herrn von N., und der Berthe de Granges. Bruder des Berthold und des Rudolf II. ⚭ ​1) Gertrude (Nachname unbekannt), 2) 1202 Yolanda von Urach, Tochter des Egon IV. Ab 1192 mit seinem älteren Bruder Rudolf II. Herr von N., nach dessen Tod 1196 mit seinem Neffen Berthold. Die beiden verliehen der Stadt N. 1214 Stadtrechte. Bei der Teilung des Familienbesitzes um 1218 erhielt N. mit dem Grafentitel und den deutschsprachigen Gebieten den bedeutenderen Teil, Berthold fielen die französischsprachigen Gebiete zu. Nach N.s Tod wurde sein Besitz unter seinen Söhnen aufgeteilt, die die Zweige derer von Nidau, Strassberg und Aarberg begründeten.

      Version vom: 20.01.2009
      Autorin/Autor: Germain Hausmann Übersetzung: Alice Holenstein-Beereuter

    • Français: https://fr.wikipedia.org/wiki/Ulrich_III_de_Neuch%C3%A2tel

    • https://de.wikipedia.org/wiki/Neuenburg_(Adelsgeschlecht)

      Die Grafen von Neuenburg waren ein Schweizer Adelsgeschlecht, das im heutigen Kanton Neuenburg begütert war. Nach der Aufteilung in verschiedene Familienzweige kam der Grafentitel Neuenburgs an die Linie der Neuenburg zu Nidau, nach deren Aussterben erbweise an die Grafen von Freiburg.

      Die Grafen von Neuenburg gelten aufgrund ihres Besitzes zwischen Jura und mittlerer Aare sowie der Kastvogtei über das Kloster Erlach als Nachkommen der Grafen von Fenis. Klare urkundliche Belege für ihre Herkunft fehlen. Erste fassbare Vertreter sind Rudolf I. († 1143/1149), als Herr von Neuenburg (de Novocastro) ab 1125 erwähnt, und sein Bruder Mangold († 1165) als Herren von Neuenburg. Rudolf war mit Emma von Glâne, der Schwester Wilhelms, letzter dieses Freiherrengeschlechts, vermählt und erbte nach dessen Tod 1143 die Herrschaft Arconciel. Die Neuenburger erweiterten in Neuenburg die Burg, die unter Rudolf III. von Burgund († 1032) erbaut worden war, und liessen die Stiftskirche errichten. Ulrich II. († 1191/92), der Sohn Rudolfs I., dehnte den Einfluss Richtung Jura weiter aus, seine Söhne Rudolf II. († 1196) und Ulrich III. († 1225) sind als Grafen von Neuenburg belegt. Auf Rudolf II. folgte dessen Sohn Berchtold († 1260).
      Ulrich III. und Berchtold verliehen 1214 Neuenburg ein Stadtrecht (Freiheiten, frz. franchises) und teilten im Jahre 1218 den Familienbesitz auf. Ulrich erhielt die deutschsprachigen Gebiete auf dem rechten Ufer des Neuenburgersees einschliesslich der Landgrafschaft Aarburgund und Berchtold die französischsprachigen Gebiete am linken Ufer. Berchtold musste die Gebiete zwischen Ligerz und Bözingen an das Fürstbistum Basel verpfänden, es gelang ihm jedoch seinen Einfluss ins Val de Travers auszudehnen, das er 1237 von Johann I. von Chalon, Graf von Burgund, als Lehen empfing. Waren die Grafen ursprünglich Vasallen des Königs, wurden sie ab 1288 Aftervasallen der Grafen von Chalon-Arlay. Durch geschickte Heirats- und Bündnispolilitik gelang es ihnen, ihr Territorium ins Waadtland auszuweiten. Mit dem Tode Graf Ludwigs erlosch 1373 die männliche Linie, und die Grafschaft fiel an seine Schwester Isabella. Als sie 1395 starb, erbte ihr Neffe, Graf Konrad III. von Freiburg, die Grafschaft Neuenburg.
      Die Söhne Ulrichs III. teilten nach seinem Tod 1296 den Besitz in die Linien Neuenburg-Nidau (erloschen 1375), Neuenburg-Strassberg[1] und Aarberg (Aarberg-Aarberg und Aarberg-Vallangin, erloschen 1517).

      Familienmitglieder
      • Berthold († 1133/37), Bischof von Basel (1122/23–1133)
      • Berthold († 1220), Bischof von Lausanne (1212–1220)
      • Heinrich († 1274), Bischof von Basel (1263–1274)
      • Rudolf II. von Neuenburg-Fenis, Minnesänger († vor 30. August 1196)

    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Strassberg_(Adelsgeschlecht)

      Strassberg (Adelsgeschlecht)

      Die Freiherren von Strassberg waren ein Adelsgeschlecht mit Sitz auf der Burg Strassberg bei Büren an der Aare. Aus dieser Familie, die dem Freiherrenstand angehörte, ist nur eine einzige Person gegen Ende des 12. Jahrhunderts bekannt. Als Rechtsnachfolger nannte sich nach deren Aussterben ein Familienzweig aus dem Haus Neuenburg-Nidau Grafen von Strassberg.

      Die Strassberger standen in keiner verwandtschaftlichen Beziehung zum gleichnamigen Bündner Ministerialengeschlecht von Strassberg mit Sitz auf Burg Strassberg in Malix südlich von Chur.

      Geschichte
      Im Jahr 1181 oder 1182 wird Ulrich von Strassberg (Wodalrico von Strahberch) im Gefolge von Herzog Berthold IV. von Zähringen erwähnt.

      Auf unbekannte Weise, jedoch vermutlich über verwandtschaftliche Beziehungen, gelangte die Burg Strassberg 1225, kurz vor dessen Tod, an Graf Ulrich III. von Neuenburg. Dieser hatte zuvor, bei der Teilung des Hauses Neuenburg 1218, den östlichen, deutschsprachigen Teil des Herrschaftsgebietes sowie den Grafentitel von Neuenburg erhalten und verlegte seinen Sitz auf die Burg Nidau. Einer seiner jüngeren Söhne, Berthold I. (erwähnt ab 1226; gest. 1270), erhielt vorerst die Herrschaft Valangin, die er vor 1251 mit seinem Bruder Ulrich IV. von Aarberg-Valangin gegen Burg und Herrschaft Strassberg tauschte. Berthold I. wurde damit zum Begründer der Linie der Grafen von Strassberg.

      Von Berthold I., Herr von Strassberg, und seiner Ehefrau Johanna sind zwei Kinder bekannt: sein Sohn Berthold II. (gest. vor 1285) nannte sich Graf von Strassberg. Die Tochter Adelheid war verheiratet mit Graf Heinrich von Buchegg (vor 1250; gest. 14. August 1320), Landgraf von Burgund.Graf Berthold II. von Strassberg hatte Adelheid von Ochsenstein (gest. am 17. Mai 1314) zur Gemahlin. Sie hatten zwei Söhne und eine Tochter. Während Berthold II. seine Tochter Gertrud (gest. am 27. März 1327) an seinen Vetter Rudolf II. von Neuenburg-Nidau (erwähnt ab 1255; gest. 1308 oder 1309) verheiratete,[3] folgte ihm sein älterer Sohn Otto als Graf von Strassberg nach, und der jüngere Sohn Ludwig schlug eine geistliche Karriere ein. Über Ottos Ehefrau Margarete von Freiburg kam 1303 der südliche Teil aus dem Besitz der Grafen von Freiburg mit der Herrschaft Badenweiler an das Haus Strassberg.

      Weil Ottos Sohn Graf Imer von Strassberg, 1317 erstmals erwähnt, 1364 kinderlos starb, erlosch der Zweig Strassberg des Hauses Neuenburg-Nidau.

      Nicht zu verwechseln sind die Grafen von Strassberg aus der Familie der Grafen von Neuenburg-Nidau mit den Herren von Strassberg, die ihren Sitz auf der Burg Strassberg im bündnerischen Malix hatten. Als erster Vertreter dieser Familie wird 1253 Otto de Strazperc genannt. Diese Ministerialenfamilie gehörte zum Gefolge der Freiherren von Vaz. Ihr Wappen erscheint in der Zürcher Wappenrolle mit einer sinkenden schwarzen Gemsstange im silbernen Schild.