Katharina Elisa Reding von Biberegg

Katharina Elisa Reding von Biberegg

weiblich vor 1754 - 1786  (32 Jahre)


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Alle

  • Name Katharina Elisa Reding von Biberegg
    Geburt vor 1754 
    Geschlecht weiblich
    Stammbuch Uri - Müller von Ursern 49e, 73 
    Tod 19 Mai 1786 
    Personen-Kennung I18539  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 16 Feb 2025

    Familie Landvogt Karl Martin Müller von Ursern,   geb. Altdorf, Uri, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung 6 Feb 1769  [1
    Notizen 
    • Das Ehepaar hatte 3 Töchter
    Kinder 
    +1. Maria Anna Müller von Ursern
    Familien-Kennung F9308  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 16 Feb 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Reding von Biberegg - Familienwappen
    Reding von Biberegg - Familienwappen
    Aus der Webseite des Familienvereins der Redings/ von Redings aus dem alten Schwyz
    http://www.vonredingverein.ch/herkunft.html

    Es hatten wohl nicht all Reding eine Wappen oder genau dieses Wappen. Zur besseren Übersicht und Identifikation in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder dieser Familien dieses Wappen zugewiesen. (ms)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022904/2014-12-11/

      Reding (Version vom: 11.12.2014)

      Altes Landleutegeschlecht von Schwyz, Arther Viertel, heute Bürger von Schwyz und Arth, später unter anderem von Luzern (1556) und von Näfels (1692). Nach der Familienüberlieferung stammen die Reding von Biberegg bei Rothenthurm, wo Ital der Jüngere noch 1447 das geerbte Grossgut zum Steinhaus besass. Nur Rudolf der Alte (13. Jh.) wird jedoch von dort erwähnt. Die bei späteren Adelsverleihungen dem Namen beigestellte Herkunftsbezeichnung wird von den Familienmitgliedern zum Teil bis heute verwendet; erst nach 1848 wurde das Prädikat «von» zum Namensbestandteil der dazu Berechtigten. In Biberegg stiftete Wolfgang Dietrich (->) die 1679 angeblich auf den Mauern eines ehemaligen Redingschlosses erbaute Familienkapelle mit.

      Einer der frühesten Reding ist Werner, 1309-1311 Anführer der Schwyzer im Marchenstreit mit dem Kloster Einsiedeln. Rudolf erscheint 1378-1395 als Schiedsrichter und Zeuge und 1400 mit weiteren Reding als Bittsteller für einen Ablassbrief zugunsten der Kirche Sattel. Hektor, Vater des Ital des Älteren (->), war um 1408-1411 Landammann zu Schwyz. Bis gegen Ende des 15. Jahrhunderts ist Sattel als Wohnsitz der Reding gesichert, wobei der Zeitpunkt der Übersiedlung anderer Reding nach Arth und Oberarth unklar bleibt. Heinrich (->) ist der Stammvater der heute noch lebenden Reding. Dessen Sohn Johannes (um 1500-1562) begründete den Arther, der andere Sohn Georg (->) den Schwyzer Zweig. Im 15. Jahrhundert erlangte das Geschlecht, vor allem mit Ital dem Älteren, in schwyzerischen und eidgenössischen Angelegenheiten eine starke Machtstellung und blieb bis Anfang des 20. Jahrhunderts in Schwyz politisch von Gewicht. Es stellte unter anderem über 20 Landammänner. Im 16. und 17. Jahrhundert wirkten Reding als Landvögte und Landesobersten im Toggenburg, von 1630 bis 1798 bekleideten sie das Amt eines eidgenössischen Landschreibers im Thurgau. Wichtig für den weiteren sozialen und wirtschaftlichen Aufstieg wurden die fremden Dienste, wobei Rudolf (->) eine Schlüsselstellung zukam. Mehrere hundert Reding standen als Offiziere bis zu den Rängen eines Generalleutnants und Generalkapitäns im Feld, die meisten in französischen und spanischen, aber auch in savoyischen, neapolitanischen und anderen Diensten. Neben dem umfangreichen Grundbesitz erlaubten die Einnahmen aus dem Solddienst den Bau von stattlichen Häusern vor allem in Schwyz, unter anderem das Grosshaus im Brüel, erbaut 1604 von Heinrich (->), das Ital-Reding-Haus, erbaut 1609 von Ital (->), und das Redinghaus an der Schmiedgasse, begonnen 1610 von Rudolf (->), beendet 1617. Die fremden Dienste rückten andererseits die Familie oft in turbulente innenpolitische Spannungsfelder (z.B. den Harten- und Lindenhandel) oder führten, wie im Fall von Josef Karl (->), zuweilen zum Ruin einzelner Familien. Dem geistlichen Stand gehörten fast 100 Reding an, davon 17 als Pfarrherren im Kanton Schwyz. Augustin (->) war Abt des Klosters Einsiedeln, Heinrich Franz (1650-1702) Propst des Chorherrenstifts Zurzach. Die Familie hat sich stets der Interessen der katholischen Kirche angenommen, vor allem in den Religionskriegen und zur Zeit der Gegenreformation. Heiratsverbindungen bestanden mit allen angesehenen Geschlechtern in Schwyz, aber auch mit zahlreichen auswärtigen Adels- und Patrizierfamilien.

      Autorin/Autor: Franz Auf der Maur, Josef Wiget

  • Quellen 
    1. [S9] Kanton Uri, Schweiz - Staatsarchiv, Stammbuch 23 - Seite 302 - Müller von Ursern 73.