Ritter von Reinach (Rinach)

Ritter von Reinach (Rinach)

männlich


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  • Name von Reinach (Rinach)  [1]
    • Gemeinsamer Stammvater beider Zweige, der auf der untern oder ältern und obern oder neuen Burg Rinach
    • auch Nieder- und Unter-Reinach genannt.
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Info Ort Alt-Rinach, Burg, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Burg ist eine Ortschaft in der politischen Gemeinde Menziken im Schweizer Kanton Aargau. Sie gehört zum Bezirk Kulm, liegt im oberen Wynental und grenzt an den Kanton Luzern. Bis zum 31. Dezember 2022 bildete Burg eine eigene politische Gemeinde. 
    • Die Ursprünge des Dorfes gehen auf die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Unter-Rinach zurück, dem Stammsitz der Herren von Reinach. Diese waren ein Ministerialengeschlecht der Habsburger und herrschten über das obere Wynental. Während des Sempacherkriegs im Jahr 1386 zerstörten die Eidgenossen die Burg. Die über 15 Meter hohe Ruine musste 1872 dem Neubau des Schulhauses weichen.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_AG
    Personen-Kennung I22396  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 1 Nov 2025

    Familie  
    Eheschließung Datum unbekannt  [2
    Notizen 
    • Das Ehepaar hatte 2 Söhne
    Kinder 
    +1. Ritter Arnold I. von Reinach (Rinach)   begr. Stift Beromünster Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +2. Ritter Hesso von Reinach (Rinach)
    Familien-Kennung F11484  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 19 Mai 2020

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Burg ist eine Ortschaft in der politischen Gemeinde Menziken im Schweizer Kanton Aargau. Sie gehört zum Bezirk Kulm, liegt im oberen Wynental und grenzt an den Kanton Luzern. Bis zum 31. Dezember 2022 bildete Burg eine eigene politische Gemeinde. - - Alt-Rinach, Burg, AG, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Reinach - Wappen
    Reinach - Wappen
    Stammwappen derer von Reinach in der Zürcher Wappenrolle

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Reinach_(Adelsgeschlecht)

      Die Herren von Reinach sind ein erstmals 1210 im Aargau nachgewiesenes Ministerialengeschlecht, das den Grafen von Lenzburg, den Grafen von Kyburg, den Habsburgern und schließlich auch den Bourbonen diente. Im 18. Jahrhundert erlangten einige Mitglieder des weitverzweigten Hauses über geistliche Fürstentümer den Rang von Reichsfürsten.

      Herkunft
      Die Herren von Reinach nannten sich nach ihrer Stammburg Untere Rinach in Burg bei Reinach im heutigen Kanton Aargau. Eine Basis für die Ausbreitung bildeten zudem ihre Burgen Obere Rinach (auch Neuere Rinach, im luzernischen Herlisberg) und Hintere Rinach im ebenfalls luzernischen Rickenbach. Das Geschlecht ist mit Arnold und Hesso de Rinacho seit 1210 urkundlich nachgewiesen.[1] Es besaß wohl auch Allodialgüter[2] und die Entwicklung zum Ministerialengeschlecht ergab sich später.

      Der Ritter Henman von Rinach, Herzoglich österreichischer Rat und Statthalter der Landvogtei Elsaß, übersiedelte 1402 in den Sundgau. Als Ministerialen im Dienste der Habsburger im vorderösterreichischen Elsass schuf sich das Geschlecht dort im 15. Jahrhundert eine neue Machtbasis und verkaufte bis 1545 alle seine Besitzungen und Rechte in der Schweiz.

      Die elsässischen Linien derer von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Fuchsmänningen (Foussemagne) – begründet durch Hans Heinrich von Reinach (1589–1645)
      - Freiherren von Reinach zu Wörth (Werth) – begründet durch Franz Anton Beat von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Munzingen – begründet durch Hans Beat von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Hirzbach (Hirtzbach) – begründet durch Melchior von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Münsterol (Montreux) – begründet durch Ludwig von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Heidweiler (Heidwiller) – begründet durch Hans Berthold von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Obersteinbrunn (Steinbrunn-le-Haut) – begründet durch Jakob von Reinach

      Daneben gab es noch weitere Seitenlinien. Im 21. Jahrhundert bestehen noch die Linien Hirtzbach und Wörth. 1557–1742 gab es auch noch eine Linie im Breisgau. Güter besaßen sie auch um das Schlössle Schmitzingen.

      Standeserhöhungen
      Die Erhebung in den Freiherrenstand
      1635 wurden Hans Heinrich von Reinach und seine Brüder von Kaiser Ferdinand in den Reichsfreiherrenstand erhoben.[3] Auch der französische König Ludwig XV. bestätigte 1773 den Freiherrenstand für alle Mitglieder der Familie an.

      Die Erhebung in den französischen Grafenstand
      Der französische König Ludwig XV. erhob 1718 Franz Joseph Ignaz von Reinach-Fuchsmänningen unter dem Namen Comte de Grandvelle-Foussemagne in den französischen Grafenstand.[4]

      Familienmitglieder im Reichsfürstenstand
      Obwohl das Geschlecht nicht zum Hochadel gehörte, gelangten einige Angehörige über geistliche Fürstentümer auf die geistliche Fürstenbank im Reichstag.

      - Johann Konrad von Reinach-Hirtzbach (* 1657; † 1737); war 1705–1737 Fürstbischof von Basel
      - Johann Baptist von Reinach-Hirtzbach (* 1669; † 1734); war 1724–1734 Koadjutor des Fürstbischofs von Basel
      - Jakob Sigismund von Reinach-Steinbrunn (* 1683; † 1743); war 1737–1743 Fürstbischof von Basel
      - Josef Benedikt von Reinach-Foussemagne (* 1710; † 1796); war 1777–1796 Grossprior des deutschen Malteserordens

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blätter 215, 217.

    2. [S68] Kindler von Knobloch, Julius, Kindler von Knobloch, (Badische Historische Kommission - Lysser — Heidelberg, 1905), Band 3, Blatt 428, Tafel I.