Catharina Giel von Gielsberg (Giel von Glattbrugg)

Catharina Giel von Gielsberg (Giel von Glattbrugg)

weiblich - 1544

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  • Name Catharina Giel von Gielsberg (Giel von Glattbrugg) 
    Geschlecht weiblich 
    Gestorben 1544  [1
    Personen-Kennung I2698  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Stammler Heinrich (Harry) - Vorfahren, Kieliger Franziska - Vorfahren, Zurfluh Helena - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 1 Jul 2019 

    Vater Obervogt Peter Giel von Gielsberg (Giel von Glattbrugg),   gest. 1510 (vor 13 Okt) 
    Mutter Dorothea von Hohenlandenberg,   geb. vor 1505,   gest. cir 1540  (Alter ~ 35 Jahre) 
    Verheiratet Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F1005  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Obervogt & Junker Hans Christof Murer,   geb. Datum unbekannt, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 1571, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet Datum unbekannt  [2
    Kinder 
     1. Regula Murer
    Zuletzt bearbeitet am 1 Jul 2019 
    Familien-Kennung F1622  Familienblatt  |  Familientafel

  • Wappen & Siegel
    Giel - Wappen
    Giel - Wappen
    Wappen derer von Giel, heute Wappen von Flawil.

    Geteilt von Gold, und geschachtet von Silber und Rot.
    Das Wappen der Giel findet im Wappen Flawils Verwendung. Im Wappen Oberuzwils ist es im Schildfuss angebracht.

    (Bild: Maxxl2)

  • Notizen 
    • Die Gielen von Gielsberg entstammen einem Ministerialiengeschlecht der Abtei St. Gallen, das sich im 15. Jahrhundert noch Giel von Glattburg nennt. Die Familie gehört der schwäbischen Reichsritterschaft an. Der Stammsitz ist die in den Appenzellerkriegen zerstörte Glattburg bei Flawil (SG). Im 16. Jahrhundert sind einige Vorfahren in hohen kirchlichen Ämtern anzutreffen: So Gotthard Giel von Glattburg als Abt in St. Gallen (1491–1504) oder Ursula Giel von Gielsberg als Fürstäbtissin in Säckingen (1600–1614). Der Grossvater des Abtes von Kempten, Johann Christoph Giel von Gielsberg, Herr zu Wängi und Eppenberg (1546–1624), ist in der ehemaligen Klosterkirche Tänikon bei Aadorf begraben.

    • Die Geschichte unten handelt von einer späteren Katharina (Enkelin?).

      Die Geschichte des Steinbock

      Die Geschichte zeigt dass es im 15 Jahrhundert um die dreißiger Jahre „ Drei alte Gasthöfe am See“ schon gegeben haben muss.Gemeint sind die heutigen Gasthöfe Seerestaurant Steinbock, San Marco und La Scala. Ehemals nannten sie sich statt Seerestaurant Steinbock - „zum Steinbock“ , San Marco - „Bellevue“ und La Scala hieß „Schwert".

      Seinen Namen erhielt es durch die gebrochenen Dachgiebel auf der Seeseite. Als es vor gut 489 Jahren, Im Jahre 1543, urkundlich das erstmals benannt wird, ist es im Besitz der adeligen Familie Göldling. Nach der Jahrhundertmitte besass den Steinbock der Maler Hans Heinrich Müller, der 1574 verstarb. Um die Wende 16./ 17. Jahrhundert war die Liegenschaft in den Besitz der Adelsfamilie Giel von Gielsberg übergegangen. Katharina Giel von Gielsberg verkauft den Steinbock mit Zubehör dem städtischen Bauherrn Johann Kunz zum Schwarzen Adler. Dieser erwarb Ihn zuhanden seines Sohnes Hans Ludwig. Nach dem seine Frau Helena Kunz zum Schwarzen Adler verstarb, bekam die Tochter Margret Kunz zum Schwarzen Adler, später Margret Nägeli das Anwesen.1647 verkauft Margret und Ihr Mann Hans Jakob Reifli an den Edlen Heinrich von Rapperswil. Somit endete der Besitz von den privaten Eigentümern. Aufgrund das Heinrich von Rapperswil sehr gläubig war, lies er aus dem Restaurant zwei Gotteshäuser machen. Dies diente zu gleich auch dem "Kloster Wettingen". 1651 gab das Kloster Wettingen das Grundstück an das rätische Gotteshaus Pfäfers weiter. Der Abtei Pfäfers gehörte dies bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Dato fiel das Gasthaus insbesondere durch die gebrochenen Dachgiebel und die regelmäßige Fensterung auf. 1810 wurde das Gebäude wieder an Private Besitzer veräußert. Die Käufer Franz Oswald und sein Bruder Johann Ulrich Oswald erschienen allerdings erst 1824 als Besitzer. Sehr wahrscheinlich wurde schon damals im Haus eine Schenkwirtschaft betrieben, die durch einen Steinbock als Wirtszeichen kenntlich gemacht wurde. Im gleichen Jahre, 1824, gab es eine Hausteilung zu Gunsten beider Brüder. Ein Steinbock aus Plastik der da zumal den „zum Steinbock“ kennzeichnete, hatte am Hause zu bleiben, und dessen Hörner sollten beiden Teilen deinen. Es handelte sich offenbar um den noch heute auf der Südseite angebrachten plastischen Steinbock, der in jene Zeit zurückreichen könnte. 1839 ging das halbe Haus von Hauptmann Oswald durch Konkurssteigerung an Jakob Baumann über. Das Gasthaus ging schließlich 1893 an Frau Führer- Driesel über. Deren Sohn Christian benannte die Gaststätte als „ Restaurant zum Steinbock“ die er bis 1971 selber führte und anschliessend verpachtete. Seit 1978 ist die Liegenschaft im Besitz des Neffen Kurt Saurenmann.

      Aktueller Pächter ist die Familie Rudolf Schönbacher und Marina Cumini.

      Quelle:
      Stadtchronik Rapperswil, 1943

      http://www.seerestaurant-steinbock.ch/Geschichte/

  • Quellen 
    1. [S17] Benziger-Müller - Ahnen und Nachkommen, J.P. Zwicky von Gauen, (Ralph Benziger-Müller ✞), Seite 206 (Nr. 12067).

    2. [S17] Benziger-Müller - Ahnen und Nachkommen, J.P. Zwicky von Gauen, (Ralph Benziger-Müller ✞), Seite 206 (Nr. 12066).