Graf Meginoz von Geldern

männlich 920 - 997  (~ 77 Jahre)


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  • Name Meginoz von Geldern 
    Titel Graf 
    Geboren cir 920 
    Geschlecht männlich 
    Besitz 978  St. Adelheidis-Stift Vilich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Gründer, zusammen mit seiner Gattin Gerberga, des Klosters Vilich bei Bonn.
    https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Adelheidis-Stift 
    Gestorben 997 
    Personen-Kennung I4046  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Zurfluh Helena - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 8 Aug 2018 

    Familie Gerbirg (Gerberga) (von Jülich),   geb. zw 925 und 935,   gest. vor 24 Mai 996  (Alter ~ 61 Jahre) 
    Notizen 
    • Meginoz und Gerberga hatten fünf Kinder, einen Sohn und vier Töchter.
    Kinder 
     1. Gottfried von Geldern,   geb. spätestens 960,   gest. 976/977, Böhmen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter ~ 17 Jahre)
    +2. Gräfin Irmentrud von Avalgau (Auelgau),   gest. 1020
     3. Alvera von Geldern
     4. Äbtissin Bertrada von Geldern,   gest. vor 1002, Köln, Nordrhein-Westfalen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
     5. Äbtissin Adelheid von Geldern,   geb. nach 965 vor 970, Geldern Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. cir 1015, Köln, Nordrhein-Westfalen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter ~ 45 Jahre)
    Zuletzt bearbeitet am 9 Mai 2018 
    Familien-Kennung F307  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Megingoz_von_Geldern

      Megingoz von Geldern (* um 920; † 997 in Geldern) war ein adeliger Stiftsgründer und Vater der heiligen Adelheid von Vilich.

      Über Megingoz' Geburt und Jugend ist nichts bekannt, er scheint aber aus dem niederrheinischen Geldern zu stammen, wo seine Familie große Güter besaß – ebenso wie in der Nähe von Bonn.[1] Zwar wird er in Urkunden gelegentlich als „comes“ (Graf) bezeichnet, doch stammte er offenbar aus dem niederen Adel, da ihn die Königsdiplome nur als „nobilis vir“ (Edelmann) aufführen. Er ehelichte die aus höchstem Hause stammende Gerberga, Tochter des lothringischen Pfalzgrafen Gottfried und Enkelin des westfränkischen Königs Karl III. (des Einfältigen). Zudem war sie eine Nichte des Kölner Erzbischofs Wichfried.

      Als Vasall Heinrichs und Gegner der deutschen Herrschaft in Lotharingien ergriff Megingoz im Streit gegen König Otto I. beim zweiten Aufstand 941 die Partei Heinrichs und kämpfte auf dessen Seite. Möglicherweise war er auch bereits beim ersten Aufstand im Jahre 939 dabei. Nach der Niederschlagung musste er fliehen, um sich vor der Todesstrafe zu retten, verlor aber sämtliche Besitzungen. Nachdem Heinrich von seinem Bruder Otto wieder in Ehren aufgenommen worden war, erhielt auch Megingoz auf Heinrichs Bitten sein Eigengut mit Urkunde vom 1.8.944 durch Otto I. zurück.
      Im Jahre 976 oder 977 fiel Gottfried, der einzige Sohn und Erbe, im Kampf gegen die Böhmen. Zu seinem Andenken gründete Megingoz mit seiner Frau Gerberga 978 auf ihrem Grund und Boden in (Bonn-)Vilich ein Frauenstift (St. Adelheidis-Stift) neben einer bereits seit dem 8. oder 9. Jahrhundert befindlichen kleinen Kirche, die wohl schon zuvor als Friedhofskapelle genutzt worden war. 987 wurde aus dem Kloster ein Reichsstift mit besonderen Privilegien. Da die Tochter Bertrada bereits Äbtissin des Kölner Klosters Maria im Kapitol war, setzten die Eltern ihre jüngste Tochter Adelheid als Leitung des Stifts ein, das sie später in ein Kloster umwandelte und deren erste Äbtissin sie wurde.
      Nach der Stiftsgründung zog Megingoz sich für den Rest seines Lebens nach Geldern zurück. Als er starb, wurden seine Gebeine ins Kloster Vilich überführt.

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