Tölzer von Schellenberg

Tölzer von Schellenberg

männlich - 1354


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  • Name Tölzer von Schellenberg
    • erwähnt 1330
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Zuerst in österreichischen, später in oberbayrischen Diensten 
    Besitz Burg Hinang, Bayern, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verkaufte die Burg Hinnang bei Immenstadt ab den Bischof von Augsburg 
    Tod 14 Feb 1354 
    Personen-Kennung I57683  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 28 Okt 2025

    Vater Tölzer von Schellenberg   gest. 11 Feb 1330
    Mutter von Kisslegg
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28292  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Katharina von Rosenberg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Marquart von Schellenberg
    Familien-Kennung F28291  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 28 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Schellenberg - Wappen
    Schellenberg - Wappen
    Wappen der Herren von Schellenberg, Scheiblersches Wappenbuch, älterer Teil, zw. 1450 u. 1480

    Die Herren von Schellenberg waren vermutlich stammverwandt mit den Herren von Neuburg; ursprünglich führten sie ein ähnliches Wappen. Das von Schwarz und Gold dreimal geteilte Wappen der Herren von Schellenberg wurde im Jahr 1340 in die Zürcher Wappenrolle eingetragen.

    Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schellenberg_(Adelsgeschlecht)

      Schellenberg (Adelsgeschlecht)

      Die Herren von Schellenberg waren ein Adels- und Rittergeschlecht im süddeutschen Raum, das Anfang des 19. Jahrhunderts erlosch.

      Familiengeschichte und Denkmäler
      Die Schellenbergs wurden in Quellen aus den Jahren 1137 bis 1157 als Vasallen des Otto von Freising erstmals erwähnt. Sie hatten ihren Stammsitz im oberen Isartal, dienten den Staufern ebenso wie Rudolf von Habsburg und gewannen damit politischen Einfluss und Reichtum.

      In der Stauferzeit ließen sich die Herren von Schellenberg auf dem Eschnerberg (bei Feldkirch) im heutigen Gebiet Liechtensteins nieder. Hier erbauten sie in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts die Burg Neu-Schellenberg und einige Jahrzehnte später die Burg Alt-Schellenberg. Es ist wahrscheinlich, dass die Stauferkönige die Schellenberg hier ansässig machten, um die Reichsstraße nach Italien zu sichern. Diesen Besitz im heutigen Fürstentum Liechtenstein verkauften die Herren von Schellenberg 1317 an die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg. Dennoch trägt der Berg bei Eschen bis heute ihren Namen.

      Im späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit war das Geschlecht vor allem im Allgäu, in der Baar und im Hegau begütert. Einzelne Vertreter des Hauses finden sich in Diensten der Äbte von St. Gallen und Kempten. Weibliche Familienangehörige waren Mitglieder des Klosters Lindau. Als reichsritterliches Geschlecht gehörten die Schellenberg dem Ritterkanton Hegau-Allgäu-Bodensee im Schwäbischen Ritterkreis an.

      Von 1280 bis 1374 waren die Schellenberger im Besitz von Wasserburg am Bodensee, das sie mit einer festen Mauer und einem Turm versahen.
      Wohl Ende des 13. Jahrhunderts erlangten sie als Reichslehen Burg und Herrschaft Rothenfels bei Immenstadt, die sie 1332 an das Haus Montfort-Tettnang verkauften.
      Um 1300 beerbte Marquard von Schellenberg, der auch mit der Reichsstadt Lindau in Fehde lag, die Herren von Kißlegg und begründete eine eigene Linie und Herrschaft um den Marktort. 1560 bis 1570 erbaute Hans Ulrich von Schellenberg (1518–1606) dort ein hochgiebliges Schloss, das heutige „Alte Schloss“ oder „Wolfegger Schloss“. Mehrfach waren die Herren von Schellenberg-Kißlegg Vögte der Reichslandvogtei Oberschwaben. 1637 wurde Hans Christoph von Schellenberg zu Kißlegg von Kaiser Ferdinand II. in den erblichen Freiherrenstand erhoben. Bereits 1381 wurde die Herrschaft Kißlegg unter zwei Schellenberger Linien geteilt. Der eine Teil war seit 1525 im Besitz verschiedener Familien (Freiberg, Baumgarten, Trauchburger Nebenlinie des Hauses Waldburg) und kam letztlich 1793 an die Wurzacher Linie des Hauses Waldburg. Dessen Wolfegger Zweig erbte 1708 den anderen Teil der Herrschaft Kißlegg durch Heirat der letzten Schellenberger Freiin zu Kißlegg, Maria Anna (1681–1754).
      1383 wurde Ritter Bertold von Schellenberg Besitzer von Schloss, Stadt und Dorf Hüfingen bei Donaueschingen in der Baar. Auch die Hüfinger Linie errang später den Freiherrentitel. 1620 wurde Hüfingen an das Geschlecht der Fürstenberg verkauft.
      Seit dem späten Mittelalter war eine Linie der Schellenberg in Bräunlingen bei Donaueschingen ansässig und − neben Österreich und Fürstenberg – auch Mitbesitzer der Stadt. Das dortige „Schloss Schellenberg“ brannte 1917 ab.
      1557 bis 1609 gehörte den Schellenberg Schloss (von ihnen wiederhergestellt und trotz zweier Brände als „Schellenberg-Bau“ bis heute erhalten) und Herrschaft Randegg im heutigen Landkreis Konstanz.
      Die Linie Schellenberg-Kißlegg starb 1708 aus. Der vermutlich letzte Angehörige des Geschlechts, Joseph Anton von Schellenberg(-Hüfingen), starb 1812 völlig verarmt in Hüfingen.

      Bedeutende Vertreter
      Ritter Ulrich von Schellenberg zu Kißlegg (1478–1549), Doctor beider Rechte, Eques auratus, Feldhauptmann und Kriegsrat der Kaiser Maximilian I. und Karl V.
      Junker Hans von Schellenberg, Herr zu Hüfingen, Staufen und Randegg, genannt der Gelehrte (1551–1609). Stadtherr von Hüfingen, Obermann der hegauischen Ritterschaft und kaiserlicher Gesandter, gehörte zu den einflussreichen Männern der Baar und des Bodenseeraums. Auf Schloss Randegg trug er eine umfangreiche Bibliothek zusammen, zu der auch die berühmte Manessische Liederhandschrift gehört haben soll. Er baute nach 1523 das obere Schloss in Hüfingen wieder auf und soll auch die Burg Staufen wieder instand gesetzt haben.
      Alwig X. von Sulz und sein Sohn Rudolf V. von Sulz, Grafen von Vaduz und Schellenberg
      Burgen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 211.