Thüring von Trachselwald

Thüring von Trachselwald

männlich - 1257


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  • Name Thüring von Trachselwald  [1]
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1241-1250 
    Wohnort Schloss Trachselwald, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    auf Trachselwald im Emmental 
    • Trachselwald ist die einzige Burg, die oberhalb von Burgdorf im einst dicht von Burgen gesäumten Emmental erhalten geblieben ist. Der Name der zugehörigen Herrschaft wird erstmals 1131 erwähnt. Das Schloss gehörte im Spätmittelalter den Freiherren von Trachselwald, dann denjenigen von Rüti bei Lyssach und schliesslich denen von Sumiswald. Deren Geschick war mit jenem der Grafen von Neu-Kyburg verbunden: im Burgdorferkrieg 1383 musste Burkhard von Sumiswald das Schloss Trachselwald den bernischen Belagerern übergeben. 1408 verkaufte er Schloss und Herrschaft an die Stadt und Republik Bern, die damit im Emmental erstmals oberhalb von Burgdorf Fuss fasste.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Trachselwald
    Tod tot 1257 
    Personen-Kennung I57796  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

    Familie  
    Kinder 
    +1. Hemma von Trachselwald
    Familien-Kennung F28364  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Orte
    Schloss Trachselwald (Südansicht)
    Schloss Trachselwald (Südansicht)
    Das Schloss Trachselwald ist ein Schloss aus dem 13. Jahrhundert in der Gemeinde Trachselwald im Schweizer Kanton Bern. Als Wahrzeichen der Kantonserweiterung um das obere Emmental und sprechendstes Denkmal des Bauernkriegs ist es ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung

    Bild: Wikipedia; Roland Zumbuehl - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Roland_Zumbuehl
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://www.trachselwald.ch/gemeinde/gemeindegebiet/geschichte

      Trachselwald
      Der Name der Gemeinde wird erstmals 1131 durch Uffo von Trachselwald (Offo von Trahselwalt) dem ersten bekannten Vertreter dieses Freiherrengeschlechts urkundlich fassbar; er bedeutet "Drechsler-Wald".

      Dieses Geschlecht starb im 13. Jahrhundert aus, seine Nachfolger waren die Freiherren von Rüti und schliesslich die Freiherren von Sumiswald. Burkhart von Sumiswald verkaufte die Herrschaft 1408 an die Stadt Bern, die das Schloss zum Zentrum ihrer Landvogtei machte. In St. Oswald, auf aussichtsreicher Höhe am Aufstieg zur Lüderenalp, stiftete Burkhart von Sumiswald 1394 eine Kapelle mit Bruderhaus, die zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort wurde, ehe sie mit der Reformation wieder verschwand.

      1574 wurden Dorf und Kirche Trachselwald durch einen Brand vernichtet. Das "alte Grundbuchamt" im Dorf, die ehemalige Landschreiberei, geht im Kern zurück auf das 17. Jahrhundert. Bis 1798 verwalteten 71 Landvögte die Herrschaft Trachselwald, gewöhnlich zur Zufriedenheit von Stadt und Land. Eine Ausnahme war der habgierige Samuel Tribolet, Landvogt zur Zeit des Bauernkrieges 1653, gegen den das Landvolk Klagen erhob, den aber auch Vorwürfe aus der Stadt trafen. Er wurde nach dem Krieg abgesetzt und verurteilt.

      Mehr unter dem Link oben..

    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019787/2012-11-01/

      von Trachselwald

      Berner Freiherrengeschlecht des 12. und 13. Jahrhunderts, das sich nach der erst 1313 erwähnten Burg Trachselwald im Emmental nannte. Die Familie ist schwach belegt. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts umfasste die Herrschaft Trachselwald ausser dem gleichnamigen Ort auch Güter im Kirchspiel Seedorf (BE). Verwandtschaftliche Beziehungen bestanden zu den Freiherren von Rüti und von Aarburg. Nur drei männliche Vertreter der Familie sind erwähnt. Offo ist im Gefolge Graf Udelhards von Saugern bezeugt, der dem Kloster Lützel um 1131 Besitz zur Gründung des Klosters Frienisberg übertrug. Thüring (erwähnt 1241-1257) veräusserte Eigengüter in Seedorf. Thüring, wahrscheinlich sein Sohn, verkaufte 1278 seine geerbte Vogtei über Güter in Trachselwald; er erscheint 1284 zum letzten Mal.

      Version vom: 01.11.2012
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 221.