| Notizen |
- Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020258/2013-08-21/
von Wangen
Ritterfamilie im luzernischen Seetal (12.-13. Jh.) von Kleinwangen, unter anderem auch in Alikon (Gemeinde Sins AG), Kulm, Hohenrain, Ballwil und Schongau begütert. Gefolgsleute der Grafen von Habsburg. Rudolf soll in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die Johanniterkommende Hohenrain gestiftet haben, was nicht urkundlich, sondern erst in der Abschrift eines Jahrzeitbuchs aus dem 16. Jahrhundert überliefert ist. Dieser Rudolf wird mit einem 1185 im Umfeld der Freiherren von Eschenbach-Schnabelburg bezeugten Rudolf von Onren (Hohenrain) identifiziert. Erwähnt wird Ulrich 1236 und 1240, Rudolf 1266 und Heinrich 1259-1280, Letzterer vor allem als Verkäufer von Gütern. Heinrichs Sohn Ulrich (erwähnt 1269-1306) war Chorherr am Grossmünster in Zürich. Dessen Bruder Heinrich (erwähnt 1269-1298) gilt als letzter männlicher Vertreter des Geschlechts. Zu einer später in Luzern eingebürgerten gleichnamigen Familie lassen sich keine genealogischen Bezüge nachweisen.
Version vom: 21.08.2013
Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen
- Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wangen_(Adelsgeschlecht)
Wangen, auch Wanga, war der Name zweier Adelsgeschlechter aus der Grafschaft Tirol.
Das mit den Grafen von Eppan und den Herren von Tarasp verwandte edelfreie Geschlecht hatte seinen Stammsitz in Burgeis im oberen Vinschgau. Um 1170 verlegte Albero I. von Burgus seinen Wohnsitz auf die Burg auf dem Johanneskofel beim Dorf Wangen, nördlich von Bozen, nach dem er sich benannte.
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