| Name |
Johannes Hösch [1] |
| Geschlecht |
männlich |
| Beruf / Beschäftigung |
Vogt im Dienste der Probstei Grossmünster, des Rats, 1368-1383, Sihlherr 1380/81, Seckelmeister 1381-1382, Hofrichter 1383 |
| Besitz |
Als Pfandinhaber Mitbesitzer Opfikons |
| Wohnort |
Zum blauen Himmel, Zürich, ZH, Schweiz |
- Vormals Haus zur Nadel. Das Haus war auch Eigentum der Familie Hösch. Zum blauen Himmel wurde es jedoch scheinbar erst ab 1543 genannt, also nach der Zeit der Familie Hösch. (ms)
- Zunft zur Letzi
12. – 15. Jahrhundert
Eine erste urkundliche Erwähnung der Liegenschaft an der oberen Zäune findet sich im Jahr 1357. Das Gebäude wurde aber mit Sicherheit bereits vorher als Wohnhaus genutzt. Es ist davon auszugehen, dass der älteste Teil des Hauses mit Abmessungen auf ca. 6.5 auf 12 m und einer Mauerdicke zwischen 80 bis 100 cm im 12. / 13. Jahrhundert erstellt wurde. Neben den Grundmauern ist ein romanisches Portal, das als Zugang von aussen diente, bis heute erhalten.
Im 14. Jahrhundert erfolgte die Erweiterung auf die Hofseite Richtung Süden. Dieser folgte im 15. Jahrhundert die Erweiterung der Grundfläche zur Oberen Zäune in Richtung Osten. Das Haus ist zu dieser Zeit im Eigentum der Familie Hösch, welche wichtige Ämter innehatte und zu deren Gästen unter anderen Hans Waldmann zählte. Hans Waldmann war ein Heerführer der alten Eidgenossenschaft und Bürgermeister der Reichsstadt Zürich im Heiligen Römischen Reich.
16. – 18. Jahrhundert
Im 16. Jahrhundert ist die Familie Schulthess, die mit Unterbrüchen von 1527 bis 1562 den Constaffelherr stellte, während 100 Jahren die Besitzerin der Liegenschaft. Erstmals als «Zum blauen Himmel» wird die Liegenschaft 1543 erwähnt. Im Zeitraum von 1511 bis 1576 lässt der Textilindustrielle und Finanzagent des Königs von Frankreich das 2. Obergeschoss zu grosszügigen Piono Nobile (gleichbedeutend mit der Bel étage; schönes Geschoss) umbauen. Der Grundriss wird entrümpelt, die Geschosshöhe erweitert und die Fassaden werden repräsentativ gestaltet. Zudem werden der heutige Lochmannsaal mit bedeutenden Wandmalereien (1545, Spätrenaissance) und das Ofenzimmer erstellt.
Zitat aus: https://zunft-zur-letzi.ch/zunfthaus-der-zunft-zur-letzi/
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| Personen-Kennung |
I60336 |
Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire |
| Zuletzt bearbeitet am |
15 Dez 2025 |