Heinrich Engelhard

männlich 1482 - 1551  (69 Jahre)

Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alle

  • Name Heinrich Engelhard
    • Schweizer Jurist und reformierter Geistlicher
    Geburt 1482 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Studierte 1487 in Heidelberg, Baccalaureus 1488, Dr. jur, can., Chorherr und Leutpriester am Fraumünster 1496 
    Ereignis 1521 
    Verzichtete zu Gunsten Zwinglis auf eine Chorherrenpfründe am Grossmünster 
    Wohnort Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 13 Dez 1551  Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Verkündung des Todes von der Kanzel
    Personen-Kennung I60586  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 22 Dez 2025

    Vater Johann Engelhard   gest. 5 Sep 1503
    Mutter Margareta Grebel   gest. 10 Apr 1504
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F30194  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1  
    Eheschließung
    • Heinrich hatte mehrere Kinder aus seiner ersten Verbindung welche unbestimmten Charakters war..
    Notizen 
    • Namentlich bekannte Kinder, nicht klar welches aus welcher Verbindung..?
      - Verena Engelhard;
      - Felix Engelhard;
      - Margaretha Engelhard;
      - Katharina Engelhard;
      - Anna Engelhard.
    Kinder 
    +1. Regula Engelhard
    Familien-Kennung F30374  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 22 Dez 2025

    Familie 2 Anna Wirz   gest. 25 Mai 1567
    Eheschließung 3 Okt 1530  Fraumünster, Zürich, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [1
    • Engelhard war seit 1530 in zweiter Verbindung mit Anna Wirz verheiratet..
    Notizen 
    • Namentlich bekannte Kinder, nicht klar welches aus welcher Verbindung..?
      - Verena Engelhard;
      - Felix Engelhard;
      - Margaretha Engelhard;
      - Katharina Engelhard;
      - Anna Engelhard.
    Kinder 
    +1. Katharina Engelhard,   geb. Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1602/03
    Familien-Kennung F30193  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 22 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsWohnort - - Zürich, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsEheschließung - 3 Okt 1530 - Fraumünster, Zürich, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 13 Dez 1551 - Zürich, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Orte Mindestens eine geschützte Person ist mit diesem Medium verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt.

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Engelhard

      Engelhard wird erstmals 1476 als Expektant von Beromünster belegt und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg und der Universität Bologna; 1496 wurde er Doktor für kanonisches Recht.

      Von 1480 bis 1521 war er Chorherr in Beromünster und ab 1496 Leutpriester am Fraumünster. In dieser Zeit war er von 1513 bis 1521 auch Chorherr am Grossmünster; hierbei verzichtete er zugunsten von Huldrych Zwingli auf seine Chorherrenpfründe. Wegen seiner Altersgebrechen musste er oft vom Archidiakon am Grossmünster, Kaspar Megander, vertreten werden.

      Er war von 1525 bis 1540 der erste Vorsitzende des Ehegerichts, das erstmals in seinem Pfarrhaus gehalten wurde, und teilte sich das Amt mit dem Reformator Leo Jud.

      Sein Wohnhaus in Zürich liess er im damals modischen humanistisch-antikisierenden Stil ausschmücken, unter anderem mit einem Fresko von Hans Leu dem Jüngeren (um 1490–1531).

      Als Mitstreiter Huldrych Zwinglis in der Frühzeit verfasste Heinrich Engelhard Gutachten und Schriften zum Fastenstreit, in der Bilder-, Abendmahlsfrage und beim Ehegericht. Er begleitete und beriet den Reformator Heinrich Bullinger, mit dem er befreundet war, von 1531 bis 1536 bei dessen «Fürträgen» vor dem Rat. Aufgrund seiner Herkunft aus einer Patrizierfamilie und seiner Bildung dürfte er einer der prägenden Männer der Reformation in Zürich gewesen sein.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 31, 32.