Wolfgang Haller

männlich 1525 - 1601  (76 Jahre)

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  • Name Wolfgang Haller
    • Begründete die im 17. Jh. erloschene Zürcher Linie der Haller
    Geburt 1525 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Grossmünster, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Archidiakon am Grossmünster 
    Wohnort Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1601 
    Personen-Kennung I60617  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 3 Jan 2026

    Vater Johannes Haller,   geb. 1487, Wil, SG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 11 Okt 1531, Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 44 Jahre)
    Mutter Verena Zerer,   geb. cir 1505, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 29 Feb 1569
    Eheschließung Sep 1521 
    Familien-Kennung F30639  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Elisabetha Göldli,   geb. 1527   gest. 1578 (Alter 51 Jahre)
    Eheschließung 1545  [1
    Kinder 
    +1. Kleophea Haller,   get. 20 Apr 1566, Grossmünster, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 20 Nov 1612 (Alter ~ 46 Jahre)
    Familien-Kennung F30212  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 19 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020070/2006-06-16/

      Haller

      Noch heute blühendes bern. Patriziergeschlecht, das auf den Kupferschmied Hans, Bürger von Wil (SG), zurückgeht. Dessen Sohn Johanneswirkte in Bern und Zürich als Pfarrer und Vorkämpfer der Reformation. Erst dessen Sohn Johannes erwarb 1548 das Berner Burgerrecht zu Obergerbern, während sein Bruder Wolfgang, Propst am Zürcher Grossmünster, die im 17. Jh. erloschene Zürcher Linie begründete.

      Aus den Söhnen des letztgenannten Johannes gingen zwei Hauptlinien hervor, von denen die jüngere des Kleinrats Sulpitius (1552-92) im Gr. sowie vereinzelt im Kl. Rat vertreten war, mehrere Landvögte stellte und zu Beginn des 19. Jh. ausstarb. Von den drei Ästen der auf den Pfarrer Johann (1546-95) zurückgehenden älteren Linie bildeten der ältere Ast des Johann (✝︎ 1639) und der bis heute blühende mittlere des Berchtold (✝︎ 1659) eigentl. Pfarrerdynastien. Aus dem mittleren Ast gingen aber auch Architekten wie Albrecht Carl hervor.

      Der jüngere Ast des Emanuel (1613-61) teilte sich in zwei noch heute existierende Zweige. Der ältere Zweig, der auf dem Buchdrucker Niklaus Emanuel (1704-79) gründet, brachte eine Dynastie von Buchdruckern und im 19. Jh. auch von Medizinern hervor, unter ihnen Bernhard Friedrich. Viele Angehörige dieses Zweiges, dem auch der Berner Nationalrat Armin entstammte, waren im 19. und 20. Jh. entweder mittlere Angestellte und Beamte sowie Handwerker und Gewerbetreibende, oder sie wanderten in die USA und nach Brasilien aus. Die Nachkommen des jüngeren Zweiges hingegen, die seit der Erhebung ihres berühmten Stammvaters, des Gelehrten Albrecht, in den erbl. Adelsstand durch Ks. Franz I. im Jahr 1749 das Prädikat "von" bzw. "de" führen, sassen im 18. Jh. sowie während der Mediation und Restauration im Gr. Rat oder traten wie Rudolf Emanuel in Solddienste. Andere Mitglieder hingegen verliessen Bern. Karl Ludwig wurde Kantonsrat in Solothurn, während sich Franz Albrechts (✝︎ 1851) Nachkommenschaft in Lausanne und Genf etablierte und wesentlich häufiger als der ältere Zweig in akadem. Berufen anzutreffen war. Sie stellte neben dem Diplomaten Edouard Pfarrer, Ärzte, Juristen und v.a. Ingenieure.

      Version vom: 16.06.2006
      Autorin/Autor: Hans Braun

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 61.