Philipp von Kien

Philipp von Kien

männlich


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  • Name Philipp von Kien
    • Aus dem oberländischen Freiherrengeschlecht
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Schultheiss 1334-1338, Schiedsrichter zwischen den Eidgenossen und Österreich 1351 
    Erwähnt / Bezeugt 1313-1361 
    • Wikipedia: 1309-1360
    Personen-Kennung I61024  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Vater Werner II von Kien,   geb. 1229   gest. zw 1273 und 1283 (Alter 54 Jahre)
    Mutter Bertha von Eschenbach
    Familien-Kennung F30488  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Anna von Erlach
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Familien-Kennung F30487  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Familie 2 Elisabeth von Aarwangen
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Notizen 
    • Kinder:
      - Margaretha (erw. ab 1339, gest. 1377/1384) ⚭ Petermann I. von Grünenberg (geb. 1300/1310; gest. 1375/1376); Ritter, Herr zu Aarwangen
      - Johannes II. (erw. ab 1342, gest. um 1361) ⚭ Mechtild von Scharnachtal (erw. zwischen 1343 und 1362)
    Kinder 
    +1. Margareta von Kien,   geb. Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. spätestens 1377
    Familien-Kennung F30486  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Kien (Kieneberg) - Wappen
    Kien (Kieneberg) - Wappen
    Wappen bei Aegidius Tschudy, 16. Jahrhundert

    Blasonierung: Im blauen Schild zwei gekreuzte silberne Geierklauen, die aus dem Schildrand wachsen. Als Helmzier auf dem hersehenden Helm zwei Büffelhörner in Silber und Blau, besteckt mit je vier Kugeln in verwechselten Farben. Die Helmdecken sind aussen Blau und innen Silber.
    Statt wachsend kommen die Geierklauen auch schwebend vor, zum Beispiel im Wappenbuch von Aegidius Tschudi. Dort ist die Helmzier mit Decken rot-silbern tingiert.

    Bild: Wikipedia; de:Aegidius Tschudi - Aegidius Tschudy, Wappenbuch, St. Gallen, Stiftsbibliothek (Cod. Sang. 1085)
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kien_(Adelsgeschlecht)

      Kien (Adelsgeschlecht)

      Die Freiherren von Kien waren eine schweizerische Adelsfamilie, die vielleicht aus dem Berner Oberland stammte. Daneben besassen sie Güter im Langetental im Oberaargau. Erstmals erwähnt ist die Familie seit 1175 mit den beiden Brüdern Heinrich I. und Hugo von Kien. Die Familie stellte mehrere Schultheissen in Thun, Werner II. und später sein Sohn Philipp von Kien waren Schultheissen in Bern.

      Geschichte
      Ursprung
      Der Streubesitz der Familie von Kien lag im Berner Oberland, besonders im Frutigtal. Ihnen gehörte die Herrschaft Mülenen mit den beiden Burgen – Burg Aris ob der Bäuert Kien und Burg Mülenen – in der heutigen Gemeinde Reichenbach im Kandertal. Sie geboten auch über die Grosspfarrei Aeschi.

      Damit darf angenommen werden, dass hier der Ursprung der Familie lag, die Burg Aris war vermutlich der Stammsitz der Freiherren von Kien. Sie war eine Anlage des 12. und 13. Jahrhunderts mit Burgturm und einem System von Halsgräben und Wall.

      Ihre zweite Burganlage in Mülinen (erwähnt 1269 als „Mulinon“) stammt aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Sie lag am mittelalterlichen Saumweg ins Wallis und bildete mit einer Letzimauer vermutlich aus dem 12. Jahrhundert gegen Norden eine Talsperre. Die Siedlung, die sich an Burg und Letzi anlehnte, wurde zwar als „stetli“ erwähnt, jedoch ist kein Stadtrecht urkundlich fassbar.

      Rechte und Grundbesitz derer von Kien in Mülinen gingen vor 1290 an die Freiherren von Wädenswil über.

      Verbreitung
      Ab 1232 waren die Kien Lehensleute der Bischöfe von Sitten, nach 1250 Bürger von Bern. Nach 1260 kam die Familie von Kien durch Erbe zur Herrschaft Worb. Damit befanden sie sich im Gefolge der Grafen von Savoyen. Werner II. ist für 1271 als Schultheiss von Bern belegt.

      Im 14. Jahrhundert stellten sie mehrmals einen Schultheissen in Thun: Philipp von Kien für 1310 und 1319, sein Bruder Werner III. dazwischen 1312. Dessen Sohn Johannes I. war 1327 im Thuner Schultheissenamt.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 220.