| Notizen |
- Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Römerstal
Die Familie von Römerstal (frz. de Rambévaux, de Rambeval) war ein fürstbischöflich baslerisches Ministerialengeschlecht, welches 1730 im Mannsstamm erlosch.
Die Römerstal waren Dienstleute des Bischofs von Basel, möglicherweise ursprünglich aus dem Elsass stammend. Der Dienstmann Heinrich erscheint 1379 als erster in den Quellen. Er war Lehensträger des Bischofs von Basel. Dessen Sohn Immer von Römerstal liess sich in Biel nieder, erhielt dort 1439 das Bürgerrecht und amtete mit Unterbrechungen als fürstbischöflicher Meier. Immers Sohn Simon war ebenfalls Meier von Biel und gelangte in den Grossen Rat der Stadt Bern. Benedikt von Römerstal († 1521), gehörte ebenfalls dem bernischen Grossen Rat an, war Schultheiss von Burgdorf, Landvogt von Erlach und in den Jahren 1491 bis 1508 Meier von Biel. Georg von Römerstal († 1558), unehelicher Sohn Benedikts, begründete den Berner Zweig der Familie. Er war Chorherr, Mitglied des Grossen Rats und Landvogt zu Gottstatt.
Simon von Römerstal, ein weiterer Sohn Benedikts, begründete den jurassischen Familienzweig. Seine Nachkommen waren Geistliche oder Beamte des Fürstbischofs von Basel, der Herzöge von Bayern und von Österreich.
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