- Die Familie von Lerber ist ein aus Solothurn stammendes, ehemals regimentsfähiges Geschlecht, welches seit 1560 das Burgerrecht der Stadt Bern besitzt und der Zunft zu Webern angehört.
Das Geschlecht der Lerber geht auf den aus Solothurn zugewanderten Tuchscherer Urs (1620) zurück. Ab 1795 trugen die Familienangehörigen das Prädikat "von". Ursprüngliche Namensvarianten waren Lerower und Lerwer.
Mit den Söhnen des Urs teilte sich das Geschlecht in drei Hauptlinien. Die ältere Linie, die auf den Landvogt Samuel (1568–1618) zurückging, erlosch 1753. Die jüngere Linie, die von Landvogt Hans Rudolf (1582–1646) abstammte und der Zunft zu Webern angehörte, starb 1818 aus. Die mittlere Linie blüht noch. Nachdem bereits der Stammvater Urs 1588 in den Grossen Rat der Stadt Bern gewählt worden war, gelangten bis zum Ende des Ancien Régime zahlreiche Familienangehörige über Schreiberämter, Solddienste und über Universitätsstudien ins Regiment. Mehrere Angehörige der Familie waren als Tuchscherer, Gerber und Chirurgen tätig. Zeitweise waren Familienangehörige im Besitz von Gütern in Arnex, Englisberg, Heimenhausen, Mezery, Romainmôtier, Sulgenegg, der Campagne Bellevue (und der Lerbermatt), dem Gut Lerow am Thunersee, dem Gut Montmirail und dem Schloss Oberhofen.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Lerber_(Patrizierfamilie)
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| Beruf / Beschäftigung |
Gerber, des Grossen Rats 1596, Ammann des Rathauses 1599, Landvogt gen Trachselwald 1601, des Kleinen rats 1608, 1617, Landvogt gen Lenzburg 1610, Bauherr, 1618, Deutsch-Seckelmeister 1627-1634, 1639-1646, Venner zu Gerbern |