Johann I. von Nassau-Weilburg

Johann I. von Nassau-Weilburg

männlich 1309 - 1371  (62 Jahre)


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  • Name Johann I. von Nassau-Weilburg
    Geburt 1309 
    Geschlecht männlich
    Tod 20 Sep 1371  Weilburg, Hessen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I62107  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 11 Feb 2026

    Vater Graf Gerlach I von Nassau,   geb. 1258   gest. 7 Jan 1361, Burg Sonnenberg, Wiesbaden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 103 Jahre)
    Mutter Agnes von Hessen,   geb. cir 1290   gest. 13 Jun 1332 (Alter 42 Jahre)
    Eheschließung vor 1307 
    Familien-Kennung F11641  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Gertrud von Merenberg und Gleiberg   gest. 6 Okt 1350
    Eheschließung 1333 
    Familien-Kennung F31116  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 11 Feb 2026

    Familie 2 Johanna von Saarbrücken
    Eheschließung 1353 
    • In zweiter Ehe heiratete er Johanna, die Erbtochter des Grafen Johann II. von Saarbrücken (Maison de Broyes).
    Notizen 
    • 7 Kinder:
      - Johanna (* 1362; † 1383), ⚭ Landgraf Hermann II. von Hessen
      - Johannette († 1365)
      - Johann († 6. Oktober 1365)
      - Philipp (* 1368; † 1429), folgte dem Vater in Nassau-Weilburg
      - Agnes († 1401), ⚭ Simon III. Wecker, Graf von Zweibrücken-Bitsch († 1401)
      - Schonette († 1436), ⚭ (1384) Heinrich X. von Homburg († 1409) ⚭ (1414) Otto von Braunschweig-Grubenhagen († 1452)
      - Margarete († 1427), ⚭ Friedrich III. von Veldenz
    Kinder 
    +1. Philipp von Nassau-Saarbrücken-Weilburg,   geb. cir 1368, Weilburg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 2 Jul 1429, Wiesbaden, Hessen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 61 Jahre)
    Familien-Kennung F31117  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 11 Feb 2026

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Nassau - Grafenwappen
    Nassau - Grafenwappen
    Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch 1450–1480, älterer Teil: Grafen von Nassau

    Die Wappen des Hauses Nassau sind vom Wappen der französischen Region Franche-Comté abgeleitet.
    Stammwappen der ottonischen Linie:
    Im blauen, mit goldenen Schindeln bestreuten Schild ein goldener rotbewehrter Löwe; auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein schwarzer Flug, belegt mit einem aufgebogenen silbernen Schrägbalken, der mit goldenen Lindenblättern belegt ist, die aus goldenem Flechtwerk oberhalb des Balkens, durch dessen Maschen die Schwungfedern des Fluges gesteckt sind, herabhängen. (Ab dem 16. Jahrhundert wurde das Flechtwerk nicht mehr dargestellt.)
    Stammwappen der walramischen Linie:
    Im blauen, mit goldenen Schindeln bestreuten Schild ein goldener rotbewehrter Löwe (seit dem 15. Jahrhundert auch rot- oder goldengekrönt); auf dem Helm mit blau-goldenen Decken zwei blaue, mit goldenen Schindeln bestreute Büffelhörner, zwischen denen seit 1353 der goldene, rotbewehrte und rotgekrönte Pfälzer Löwe sitzt.
    Anlässlich der Erbeinigungskonferenzen, inklusive des Nassauischen Erbvereins, zwischen den beiden Hauptlinien wurde zu Bad Ems im Sommer 1783 festgesetzt, dass der nassauische Löwe rot bewehrt und rot gekrönt werden solle. Dessen ungeachtet wird er heute, wie auch schon im großen und mittleren Wappen des Königreichs Preußen und der preußischen Provinz Hessen-Nassau, bzw. der späteren Provinz Nassau, im königlich niederländischen Wappen wie im großherzoglich luxemburgischen Wappen golden gekrönt.

    Bild: Verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c – Image 40
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_I._(Nassau-Weilburg)

      Johann I. (* 1309; † 20. September 1371 in Weilburg) war Graf von Nassau und von 1355 bis 1371 Graf von Nassau-Weilburg, seit 1366 gefürsteter Graf. Er begründete die ältere Linie Nassau-Weilburg.

      Leben und Wirken
      Johann war der zweitälteste Sohn des Grafen Gerlach I. von Nassau aus dem walramischen Zweig und der Agnes von Hessen, einer Tochter von Heinrich dem Jüngeren, einem Sohn des Landgrafen Heinrich I. von Hessen. Bereits 1344, noch zu Lebzeiten seines Vaters, trat er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Adolf die Herrschaft an. Die Brüder teilten 1355 ihren Besitz, wobei Johann Weilburg, Neuweilnau, Freienfels, Gräfenhausen und den nassauischen Anteil von Cleeberg erhielt. Johann wurde damit zum Begründer der Linie Nassau-Weilburg.

      1356 nahm Johann als Söldner auf der Seite Frankreichs an der Schlacht bei Maupertuis (Schlacht bei Poitiers) im Hundertjährigen Krieg teil.[1] Während sein Halbbruder Graf Kraft (Crafft) erschlagen wurde und 16 weitere Ritter von der Lahn fielen, geriet er in Gefangenschaft und kam rasch wieder frei, so dass er im Dezember gleichen Jahres am Reichstag in Metz teilnehmen konnte.

      Johann, Enkelsohn des Königs Adolf von Nassau († 1298), bekam von Kaiser Karl IV. im Jahr 1366, zugleich für die Nachkommen, den Rang eines gefürsteten Grafen des Reiches zugeteilt.

      Durch seine erste Ehe mit Gertrud von Merenberg erwarb er Merenberg und Gleiberg. Die zweite Ehe mit Johanna von Saarbrücken war die Grundlage für die 1381 erfolgte Erbschaft der Grafschaft Saarbrücken. Nach seinem Tod im Jahr 1371 folgte ihm sein Sohn Philipp als Graf von Nassau-Weilburg.

      Am 16. Mai 1354 wurde er durch seinen Bruder Gerlach von Nassau zum Obersten Amtmann bzw. Landvogt bzw. Pfleger zu Hessen, Thüringen und auf dem Eichsfelde für Kurmainz ernannt. Er nahm das Amt bis zum 18. November 1356 und erneut vom 6. Oktober 1367 bis zu seinem Tod wahr.

      Aufgrund seiner zahlreichen Fehden betrieb Johann die Anlage von Burgen, auch zusammen mit Verbündeten. Neu entstanden durch ihn Neu-Langenau, Hohlenfels, Cleen, Kirchberg und Kyckenburg sowie die Burg Kirberg. Ab 1359 ließ er Nassau und Dausenau befestigen.