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Sticki f. in unserem Namenmaterial ist Abstraktbildung auf ahd. -î(n) zum Verb schwzdt. stucke, stücke ‘in Stücke teilen, schlagen, zerstückeln; Bäume, Sträucher, Hecken u. ä. beschneiden, stutzen, auslichten’; insbes. in der Waldwirtschaft ‘die unteren Äste weghauen’ (Id. 10,1838ff.; Sonderegger BSM 8,497ff.). In unseren Namen kommt eine Bedeutung ‘Stelle, wo man auslichtet usw.’ in Frage. Vor allem wenn nur histor. Nennungen ohne klares grammat. Geschlecht vorkommen, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob Stücki ‘Parzelle’ meint oder als fem. Abstraktbildung im Sinne von ‘Auslichtstelle’ zu gelten hat. Im übrigen herrscht auch schon früher Unsicherheit im Gebrauch des grammat. Geschlechts, was evtl. auch auf eine Betrachtung als vermeintliches Dim. auf -i(n) zurückzuführen ist. Doch zeigt sich auch sekundärer Wandel vom Neutr. zum Fem.